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SPÖ-LGF Radlspäck zu geopolitischen Auswirkungen: „Raus aus Öl und Gas - Der burgenländische Weg gewinnt immer mehr an Bedeutung!“

05.03.2026

Die Blockade der Straße von Hormus im Zuge des Irankrieges, eine der wichtigsten Verkehrsrouten für den internationalen Ölhandel, führt uns wieder einmal vor Augen, wie verletzlich unser Energiesystem ist. Dadurch drohen uns drastisch steigende Öl- und Gaspreise. Kurzfristig dem entgegenzuwirken, ist unmöglich. Und da hat das Burgenland den entscheidenden Vorteil. Wir setzen seit Jahrzehnten auf erneuerbare Energie, was sich nicht erst jetzt bezahlt macht.

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Das Burgenland hat sich zum Ziel gesetzt, 2030 rechnerisch energieunabhängig zu sein und erzeugt dann selbst so viel Energie aus erneuerbaren Quellen, wie verbraucht wird. Spätestens ab diesem Zeitpunkt reduzieren wir die Abhängigkeit vom internationalen Strommarkt aufgrund saisonaler Schwankungen massiv und bewegen uns mit großen Schritten hin zur 100-prozentigen Autarkie. „Das Burgenland ist führend in der Windkraftproduktion und baut diese weiter aus. Ebenso wird die Photovoltaik im Burgenland massiv ausgebaut. Investitionen in Speichertechnologien, um Schwankungen auszugleichen, werden künftig zur Energieunabhängigkeit beitragen. Schon jetzt profitieren die burgenländischen Haushalte vom ‚Fanclub Burgenland Energieunabhängig‘ mit günstigen und fixen Strompreisen auf 20 Jahre. Angesichts der geopolitischen Lage und der zunehmenden Unsicherheit am Energiemarkt gewinnt der burgenländische Weg immer mehr an Bedeutung. Spätestens jetzt müssen Kritiker erkennen, dass die Politik mit Weitblick und Hausverstand von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil die richtige ist“, so SPÖ-Landesgeschäftsführer Friedrich Radlspäck.

Erst im Februar wurde mit der Inbetriebnahme des Windparks Neusiedl/Weiden der größte Windpark Österreichs eröffnet, der mit 23 modernen Anlagen rund 70.000 Haushalte mit Strom versorgt. Im Rahmen von Repowering-Maßnahmen, wie beispielsweise in Parndorf, werden auch alte Windkraftanlagen durch leistungsstärkere, moderne Anlagen ersetzt, was bei geringerer Anlagenzahl die Stromproduktion verdoppelt. In Tadten und Wallern im Seewinkel entsteht auf mehr als 100 Hektar eines der größten Agri-PV-Projekte Europas, das Bio-Landwirtschaft und Stromerzeugung kombiniert. Hochaufgestellte Paneele ermöglichen eine Doppelnutzung des Bodens, wobei Bio-Kichererbsen, Kartoffeln und andere Kulturen unter den Modulen angebaut werden sollen, während die Anlage Sonnenstrom für zehntausende Haushalte liefert. „Das alles zeigt, dass das Burgenland step by step energieunabhängig wird, was schlussendlich den Burgenländerinnen und Burgenländern zugutekommt. Stabilität und Sicherheit sind die beiden wichtigsten Faktoren in einer unsicheren Zeit. Und eben das garantiert die SPÖ Burgenland mit Hans Peter Doskozil“, so Radlspäck abschließend.

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