Dabei möchte Landesparteivorsitzender Landeshauptmann Hans Peter Doskozil mit möglichst vielen der rund 12.000 Parteimitglieder ins direkte Gespräch kommen. „Die Sozialdemokratie ist die Partei der Vielen“, so Doskozil, es liege in ihrer DNA breit zu diskutieren. „Politik ist kein Selbstzweck. Sie muss den Menschen dienen“, stellt Doskozil klar. Die Gesprächsreihe soll eine neue Plattform für Mitglieder bilden, um Anregungen ganz direkt und unmittelbar zu kommunizieren. „Unsere Mitglieder wissen aus ihrem Alltag ganz genau, wo es hakt. Dieses Wissen ist für mich Maßstab und Auftrag zugleich“, so Doskozil.
Erfolg mit Einbindung der Basis
Mit Wahlergebnissen jenseits der 45 Prozent zählt die SPÖ Burgenland europaweit zu den erfolgreichsten sozialdemokratischen Parteiorganisationen. Zudem ist sie die stärkste Bürgermeisterpartei im Land. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines politischen Modells, das auf klare soziale Inhalte, Bodenständigkeit und eine starke Einbindung der Basis setzt – etwa mit dem ganzjährigen Gratiskindergarten, der für echte Entlastung von Familien sorgt, dem Burgenländischen Mindestlohn als klares Signal für faire Entlohnung von Arbeit oder der Weiterentwicklung der Spitalsstandorte und dem konsequenten Ausbau der Pflegeangebote. Diese Maßnahmen stehen beispielhaft für einen sozialdemokratischen Kurs, der soziale Sicherheit, Chancengleichheit und regionale Stärke verbindet.
Maximal 30 Teilnehmer pro Termin
Alle zwei Wochen macht der Landeshauptmann in einem anderen Bezirk Station. An jeder Gesprächsrunde sollen etwa 30 Mitglieder teilnehmen. „So kann wirklich jeder seine Anliegen, Sorgen und Ideen einbringen. Es geht um echte Gespräche – nicht um Showtermine“, betonen die Landesgeschäftsführer Friedrich Radlspäck und Kevin Friedl. Ziel sei es, politische Entscheidungen weiterhin eng an der Lebensrealität der Menschen auszurichten und den sozialdemokratischen Weg des Burgenlandes gemeinsam weiterzuentwickeln.
Den Auftakt macht am 13. März der Bezirk Mattersburg. Die Tour soll durch sämtliche Bezirke führen – und sich über die gesamte Regierungsperiode erstrecken. Zur Anmeldung tritt die SPÖ Burgenland bezirksweise per Schreiben an die Mitglieder heran. Der SPÖ-Chef setzt auf Dialog und untermauert mit der Basis-Tour seinen Anspruch, Politik „mit Hausverstand“ zu machen.